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Indiana Jones and the Kindom of the Crystal Skull

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal SkullIndiana Jones springt, rennt, prügelt und bezieht Prügel was das Zeug hält, trifft seine alte Flamme wieder und lässt diesmal nicht Nazis, sondern die Russen doof aus der Wäsche gucken.

Damit ist der Inhalt von Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull auch schon hinreichend beschrieben. Ich habe den Film damals im Kino nicht nur deshalb nicht gesehen, weil ich ihn nur im O-Ton sehen wollte, sondern weil ich mir schon sicher war, am Ende doch nur Enttäuscht zu sein. Und genau so ist es auch gekommen. Beim 4,99 € Kampfpreisangebot für die Single-Disk-Version hab ich die DVD gekauft – immer noch in der Erwartung enttäuscht zu werden, aber mit dem Gedanken dann halt wenigstens die Sammlung komplettiert zu haben.

Und, oh Wunder, Enttäuscht war ich tatsächlich! An den Charme der alten Filme kommt der vierte Film lange nicht heran. Meine diesbezügliche Wahrnehmung kann natürlich daran liegen, dass ich langsam aber sicher zu einem alten Sack werde, der sich nur noch für die Filme aus seiner Jugend begeistern kann und ständig vor sich hin brabbelt “Früher, da hatten wir noch gute Filme. Solche Filme werden heute gar nicht mehr gemacht”. Read the rest of this entry »

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Mutant Chronicles

Mutant ChroniclesAm Ende der Eiszeit kam aus dem All eine Maschine auf die Erde, die Menschen in Mutanten verwandelt. Vor 10000 Jahren wurde die Maschine schließlich besiegt und unter einem großen Siegel verschlossen.

Im Jahr 2707 führen die Mensch gegeneinander Krieg um die letzten Rohstoffreserven einer ausgebeuteten Erde und brechen das große Siegel unwissentlich durch Artilleriefeuer, so dass die Maschine erneut Menschen in Mutanten verwandelt und die Menschheit vor dem Abgrund steht.

Während einige wenige den Planeten verlassen und Millionen zurückbleiben, macht sich Bruder Samuel, Hüter der alten Chroniken mit einer kleinen Gruppe Auserwählter auf, die Maschine zu zerstören.

Mutant Chronicles ist gewiss kein großes Kino, sondern fällt eher in die B- oder C-Movie Sparte und ich frage mich was einen John Malkovich bewegt in so einem Film mit zu spielen, hat aber auch einige gute Ansätze. Das Steampunk/WorldWar I Setting funktioniert gut und sorgt für eine durchaus beeindruckende Optik. Leider sind die Effekte bisweilen von so geringer Güte, dass man dann geradezu mit der Nase darauf gestossen wird, wo das gebaute Set aufhört und wo der Greenscreen-Hintergrund anfängt. Die Story ist eher schlicht gestrickt, so dass die manchmal sehr abrupten Handlungssprünge nicht allzu viel Schaden anrichten.

Man muss den Film nicht gesehen haben, aber wen der Trailer anspricht, der dürfte auch vom Film nicht enttäuscht sein. Alles in allem reicht es noch für einen quergestellten Daumen auf meiner “ich-habe-schon-verdammt-viel-schlechtere-Filme-gesehen”-Bewertungsskala.

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Streets of Fire

Streets of Fire“A Rock & Roll Fable. Another time, another place…..” Ellen Aim, die als Sängerin berühmt geworden ist, ist zurück in Richmond und gibt ein Konzert in ihrer alten Nachbarschaft. Dabei wird sie von Raven Shaddocks Rockerbande, den Bombers, direkt von der Bühne entführt. Daraufhin holt Reva ihren Bruder Tom Cody zurück nach Hause, um Ellen zu befreien. Tom und Ellen waren früher ein Paar, aber jetzt ist sie mit ihrem Manager Billy Fish zusammen, der sie groß rausgebracht hat. Zusammen mit McCoy machen sich Cody und Fish auf in die Battery, um Ellen, die dort im Torchies festgehalten wird zu holen. Auf der Flucht erkennen Tom und Ellen, dass ihre große Liebe keineswegs erkaltet ist. Natürlich schwört Shaddock Rache und es kommt zu einem Kampf Mann gegen Mann zwischen Raven Shaddock und Tom Cody. Am Ende verlässt Tom Ellen weil sie “mit ihrer Musik überall landen kann und er nicht der Typ ist, der ihr die Gittarre hinterherträgt” und Ellen Aim bringt doch noch das Konzert in ihrer alten Nachbarschaft zuende. Read the rest of this entry »

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Doomsday

DoomsdayDoomsday ist pures 80er-Jahre Kino mit modernen Mitteln: Man nehme Escape  from New York und Mad Max 2, dazu ein wenig 28 Days later und noch ein Schuss Timeline. Nachdem ein tödliches Virus sich in Schottland ausbreitet, wird sicherheitshalber ganz Schottland mit  einer unüberwindlichen Mauer vom Rest der Welt abgetrennt und sich selbst überlassen. Als sich 30 Jahre später in London das gleiche Virus verbreitet, entsinnt man sich der Hinweise auf Überlebende in Glasgow, die offenbar  ein Gegenmittel gefunden haben müssen und schickt einen Trupp Soldaten los, um dieses Gegenmittel zu besorgen. Der  Snake Plisken/Mad Max Charakter wird von Rhona Mitra gespielt, die nach sehr kleinen Rollen wie z. B. naked shower girl in Hollow Man nun den Weg in Hauptrollen gefunden hat und demächst in Underworld: Rise of the Lycans zu sehen ist. Alexander Siddig, der hier den britischen Premierminister spielt,  dürfte vielen noch als Dr. Bashir aus Star Trek  Deep Space 9 bekannt sein. Leider kann der Handlungsaufbau in keiner Weise mit der durchaus ansprechenden Optik mithalten. Andererseits guckt man solche Filme ja in der Regel auch nicht mit all zu hohen Ansprüchen und der Film hält was der Trailer verspricht. Insgesamt hat Doomsday Spaß gemacht und geht als leichte Unterhaltung gerade noch mit quergestelltem Daumen über die Ziellinie.

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Resident Evil

Resident EvilJa, mal wieder ein Zombie-Film. Mir ist auch schon aufgefallen, dass dieses Thema sich hier im Augenblick häuft. Resident Evil zeigt eine Gruppe Commandos, die in ein unterirdisches Hochsicherheitslabor eindringen, nachdem dessen Computersystem sich entschlossen hat den Komplex abzuriegeln und alle sich darin befindlichen Menschen zu töten, um die mögliche Ausbreitung eines extrem gefährlichen Virus, an dem dort illegalerweise geforscht wurde zu verhindern, da dieser sich durch einen Zwischenfall im Komplex verteilt hat.

Natürlich verläuft das nicht wie geplant und natürlich bleibt der größte Teil der Gruppe dabei auf der Strecke. Der Film ist sehr vorhersagbar und glänzt nicht durch überraschende Wendungen oder eine intelligente Hintergrundgeschichte, die sich langsam entfaltet und manchmal trägt er das Pathos ziemlich dick auf. Aber Resident Evil ist unterhaltsam und an keiner Stelle langweilig! Insofern hat er mir deutlich besser gefallen, als der vor kurzem gesehene Diary of the Dead. Nice-to-know: George Romero war ursprünglich mit dem Projekt verbunden und sollte das Drehbuch schreiben und Regie führen. Da sein Drehbuchentwurf nicht auf Zustimmung gestossen ist, hat man sich wieder von ihm getrennt. Nice-to-know Nummer 2: Ex Viva-Girlie Heike Makatsch zeigt sich hier von ihrer weniger lebendigen Seite.

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Pans Labyrinth

Pan's LabyrinthSpanien 1944. Der Bürgerkrieg ist vorbei und Francos Faschisten sind an der Macht. Die 11-jährige Ofelia reist mit ihrer hochschwangeren und gesundheitlich angeschlagenen Mutter in die Berge, wo ihr Stiefvater Captain Vidal auf einem entlegenen Außenposten gegen Partisanen kämpft. Hier trifft sie einen Faun, der ihr erzählt sie sei tatsächlich eine Prinzessin und müsse drei Aufgaben erfüllen, um in ihr unterirdisches Reich, in dem ihr Vater, der König schon lange auf sie warte zurückkehren zu können.

Pans Labyrinth ist ein bildgewaltiger, märchenhafter, beeindruckender und zu Tränen rührender Film. Guillermo del Toro, der sowohl Regie geführt, als auch das Buch geschrieben hat, hat schon mit Filmen wie Blade II und Hellboy begeistert. Aber Pans Labyrinth stellt in mehrfacher Hinsicht das Überschreiten einer Schwelle dar. Keiner seiner vorherigen Filme wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen so gefeiert wie dieser. Neben zahlreichen Auszeichnungen gab es drei Oscars (nominiert für sechs), was um so beeindruckender ist, als dass es sich ja um einen “foreign movie with subtitles” handelt.

Wenn man mal Blade II und Hellboy (beide vor Pans Labyrinth entstanden) mit Hellboy II: The golden Army (direkt nach Pans Labyrinth gedreht) vergleicht, fällt auf dass der visuelle Stil del Toros so viel reichhaltiger und phantastischer geworden ist, dass hier geradezu ein kreativer Dammbruch stattgefunden haben muss.

Und Pans Labyrinth ist eindeutig ein Film, den man nicht mit dem Pöbel im Kino sehen will. Zwischen Natchofressern und Chipstütenknisterern, technischen Störungen und aufs-Klo-müssen-und-danach-noch-nen-drei-Liter-Eimer-Cola-holen-Heinis geht das Erlebnis dieses Films einfach den Bach runter.

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Diary of the Dead

Diary of the DeadGeorge Romeros Diary of the Dead ist so eine Art Night of the Living Dead meets the YouTube Generation. Wir treffen eine Gruppe Filmstudenten, die einen Horrorfilm drehen wollen. Während eines Nachtdrehs hören sie im Radio sehr beunruhigende Nachrichten, entschließen sich den Dreh abzubrechen und machen sich schließlich gemeinsam in einem Wohnmobil auf den Weg nach Hause. Dabei versuchen sie mit ihren Kameras das Geschehen um sie herum zu dokumentieren und stellen zwischendurch immer aktuelles Material online, um zu beweisen, dass die traditionellen Medien das Bild der Lage falsch wiedergeben.

Ebenso wie z. B. [REC] sieht der Zuschauer die Handlung durch die Kameras der Protagonisten. Allerdings wird das nicht konsequent durchgehalten. Die Bilder werden begleitet vom voice-over einer der Beteiligten, die Anfangs erläutert, dass sie sich entschlossen hat das gefilmte Material zusammenzuschneiden und Online zu stellen und sich ansonsten darin ergeht die Ereignisse rückblickend mit bedeutungsschwangeren Ausführungen zu kommentieren.

Und damit wären wir auch schon beim zentralen Problem von Diary of the Dead: Jede Menge Geschwafel, mit dem wohl vermittelt werden soll, dass die Mitglieder unserer kleinen Gruppe Tiefgang und eine durch die Extremsituation gewonnene Weisheit jenseits ihrer Jahre haben. Leider wird diese Wirkung tatsächlich nicht einmal annähernd erzielt. Stattdessen erfüllt man munter horrorfilmübliche Klisches:

  • Zusammenbleiben ist doof. Wenn ich schon eine Steckdose findet, ist es wichtiger die Akkus der Kamera aufzuladen, als meinen Freunden beim suchen nach Nützlichem zu helfen. Sollen die doch brüllen was das Zeug hält, es reicht einfach mal hinterherzurufen, ob noch alles in Ordnung ist und ansonsten leise vor sich hin zu monologisieren wie furchtbar das doch alles ist.
  • Der Film ist wichtiger als der Freund. Wenn direkt vor mir ein Zombie auf meinen Freund zutaumelt, ohne das der es merkt, versuche ich lieber den Bildausschnitt ruhig zu halten als einzugreifen, oder auch nur zu warnen. Es reicht sicher wenn ich hinterher laut und vernehmlich “Hopla” sage.
  • Zusammenbleiben ist wirklich doof. Wenn eine von uns unter unserem Auto liegt und die Benzinleitung repariert und wir vermuten, dass irgendwie Zombies in die Scheune, in der wir uns befinden eingedrungen sind, gehen wir alle im Keller auf die Suche, lassen sie alleine und rufen ab und zu mal ein paar beruhigende Worte nach oben, damit sie sich keine Sorgen um uns macht.
  • Perlenschnüre statt Türen! Warum sollten wir uns davon überzeugen, dass in dem großen Haus, in dem wir Zuflucht gesucht haben alle Türen verschlossen sind? Schließlich gibt es hier so viele Sicherheitskameras, dass man die Lage gut im Blick haben könnte. Aber dann müßte ja jemand auf die Monitore achten. Langweilig! Lieber weiter Alkohol trinken.

Die Liste könnte noch fortgeführt werden, aber ich glaube es ist klar worauf es hinaus läuft: Der Film ist einfach dumm! Die Handlung plätschert so ohne besonderen Spannungsbogen vor sich hin, die Protagonisten stolpern von einer Dummheit in die nächste und sind dabei äußerst Erkenntnisresistent. Visuell kann der Film durchaus gefallen. Im Gegensatz zu Filmen wie 28 Days Later… oder Dawn of the Dead 2004 sind Romeros Zombies keine schnellen Jäger. Vielmehr taumeln sie, gleichsam gegen die Leichenstarre ankämpfend, relativ ziellos durch die Landschaft, was aber durchaus für kraftvolle Bilder gut ist, die das Grauenhafte der Situation besser vermitteln als Kopfschüsse in Nahaufnahme. Die alleine retten aber keinen Film. Nachdem Land of the Dead schon eher negativ aufgenommen wurde hat auch Diary of the Dead es nicht geschafft mehr als Mittelmaß zu sein.

Wer also nur mal eben einen guten Horrorfilm sehen will, sollte von Diary of the Dead lieber die Finger lassen. Wer hingegen etwas Frustrationstoleranz hat und Neugierig ist was der Altmeister noch alles aus seinem Lebenswerk macht, der guckt ihn sich sowieso an. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass es auch mal wieder besser wird. Romero dreht gerade einen weitern, bisher noch unfertig als (Island?)…of the Dead titulierten Film.

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[REC]

REC

REC

In REC drehen die Reporterin Ángela Vidal und ihr Kameramann Pablo eine Reportage über die Nachtschicht in einer von Barcelonas Feuerwehrwachen und begleiten dabei zwei Feuerwehrleute zu einem Einsatz, bei dem es zunächst nur um eine Türöffnung geht. Am Einsatzort, einem Haus in der Innenstadt, warten bereits zwei Polizisten, die berichten, dass Nachbarn eine alte Frau in ihrer Wohnung hätten schreien hören, nun aber alles still sei. Nachdem die Wohungstür aufgebrochen wurde, treffen die Helfer die Bewohnerin in einem besorgniserregenden Zustand an: Zunächst nicht auf Ansprache reagierend, dann schreckhaft das Kameralicht meidend greift sie schließlich einen der Polizisten an und den beiden Feuerwehrleute und dem zweiten Polizist gelingt es nur mit Mühe den Verletzten von der alten Frau zu trennen. Und von diesem Zeitpunkt an verschlechtert sich die Lage zunehmend. Hilflos müssen die Bewohner zusehen, wie Polizei und Militär das Haus wegen einer Infektion versiegeln und niemanden mehr herauslassen. Weder Radio- und TV-Empfang, noch Telefon oder Handy funktionieren noch und unter den Eingeschlossenen machen sich Panik und Agression breit, während man versucht mit den vorhandenen Informationen ein Bild des Geschehens zusammenzusetzen. Nach und nach infizieren sich immer mehr Hausbewohner und verwandeln sich in blutrünstige Wilde während den eingeschlossenen langsam aber sicher die Optionen ausgehen.

REC wird die ganze Zeit ausschließlich aus der Perspektive des Reporterteams bzw. dessen Kameramann erzählt, was ein hohes Maß an Realismus suggeriert und den Zuschauer sehr dicht am Geschehen hält. Die Tatsache, dass der Film nicht synchronisiert, sondern im spanischen O-Ton mit englischen Untertiteln (ich habe die britische RC 2 Ausgabe) gehalten ist, hat für mich noch zusätzlich zum Eindruck von Authentizität, den die wackelige Handkameraperspektive sowieso schon vermittelt beigetragen. Die deutsche Ausgabe ist synchronisiert, die Synchronisation wird in einer Amazon-Rezension allerdings als sehr schlecht kritisiert.

Insgesamt ist REC für mich ein sehr runder Schocker, den anzusehen sich auf jeden Fall lohnt.

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Der Preis ist heiß

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich häufig DVDs im Ausland bestelle, weil mir der deutsche Ton sowieso egal ist und die deutschen Versionen häufig schlechter sind (erscheinen später, Features fehlen, usw.). Früher hieß das normalerweise, dass es etwas teurer wurde, weil hierzulande die lieblos gemachte Ausgabe eines Films für 9,99 € verscherbelt wurden, während die RC1 oder britische RC2 Version noch richtig Geld gekostet hat.

Inzwischen hat sich das ziemlich umgedreht: Neuerdings ist es teurer DVDs hier zu kaufen!

Ich bestelle in der Regel bei Play.com und stelle in letzter Zeit immer wieder fest, dass identische DVDs dort erheblich billiger sind. Jüngste Beispiele sind

  • 30 Days of Night: Hierzulande um die 20 €, bei Play.com 6,99 €
  • Hellboy II: Hierzulande ab Februar 2009 31,99 €, bei Play.com 13,99 seit letzter Woche
  • Pans Labyrinth: Hierzulande 27,95 € für die 3 DVD Version, bei Play.com 9,99 € für eine inhaltlich identische 2 DVD Version.
  • The Departed: Hierzulande 22,95 €, bei Play.com 6,99 €
  • [REC]: Hierzulande 19,95 €, bei Play.com 7,49 €

Und die deutschen Preise sind nicht aus dem lokalen Einzelhandel, sondern von Amazon. Hier steht also Versandhandel gegen Versandhandel.

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Content-Mafia: Fahrt zur Hölle und verfault!

Neulich habe ich mal wieder eine DVD gekauft (wer mich kennt weiß wie selten das vorkommt :-) Bee Cool, der Nachfolger von Get Shorty.

Beim angucken der DVD ist mir dann allerdings schon am Anfang der Spass vergangen. Zuerst mal wird mir ein auf MTV-cool-Dude-Music-Video getunter “Filme runterladen ist böse” Spot zugemutet. Habe ich schonmal gesehen, nervt immer noch, wird mit einem gedanklichen “LMAA” ignoriert. Aber was danach kam war dann der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat: Ein Werbespott für Mars Schokoriegel!

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Diese verf**, verp**, dreckigen, pi**, ****, ** *****, ******, ****** Ar** von der Content-Mafia packen auf eine Kauf-DVD Werbung für irgendwelchen Dreck, nicht etwa für einen weiteren Film, nein für einen besch* Schokoriegel! Auf eine Kauf-DVD!

Ich finde es schon absolut daneben überhaupt Trailer direkt beim DVD-Start vor dem Menü abzuspielen und sie dem Zuschauer so aufzuzwingen. Trailer gehören in ein extra Menü, so dass man sie sich ansehen kann wenn man möchte. Vor dem eigentlichen Film durch die Werbung zu spulen (oder zu skippen) hätte mit der Videoverleihkassette aussterben sollen. Und genaugenommen ist es das ja auch. Ursprünglich ist nach dem einlegen der DVD das Menü erschienen und man konnte auswählen ob man den Film sehen, oder vielleicht mal im Trailer-Menü gucken wollte was es noch so gibt. Dort konnte man dann jeden Trailer einzeln zum abspielen anwählen. Der Sündenfall ist mir erstmals auf der deutschen Toy Story DVD aufgefallen.

Schlimm genug mit Filmtrailern belästigt zu werden, die man nicht sehen will, aber so wie es scheint muss ich ja nun auch noch damit rechnen demnächst mit Werbung für Klingeltöne, neue Spielkonsolen und wer weiß was noch vom gucken des “Hauptfilms” abgehalten zu werden.

Und um mal wieder den Bogen zum Anfang (dem “Filme herunterladen ist böse” Spot) zu schlagen: Wenn ich den Film nicht gekauft sondern heruntergeladen hätte, dann hätte ich den blöden Antidownload-Spot und die verf* Werbung für den besch* Schokoriegel nicht sehen müssen. Ich hätte sofort den Film sehen können. Sollte dem Hersteller also nicht daran gelegen sein es irgendwie attraktiv für mich zu machen einen Film zu kaufen? Kollege Johannes pflegt das häufiger mit “Gier
frisst Hirn” zu umschreiben.

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