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Interessant!

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The Great Kindle Swindle

Amazon is watching youAmazons Kindle, der Star unter den eBook-Readern, ist quasi mit runtergelassenen Hosen erwischt worden, denn Amazon hat auf Kundengeräten bereits gekaufte eBooks wieder glöscht. In Amazons Kindle Community haben sich daraufhin viele, die bisher dachten eBooks wären eigentlich wie normale Bücher, nur auf einem besseren Medium verwundert bis empört geäussert. Read the rest of this entry »

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Elfen-Erotika

Praktischerweise gibt es sehr viele freie ebooks. Neben z. B. Project Gutenberg, Feedbooks.com oder manybooks.net gibt es aber auch viele Leute, die Ihre eigenen ebooks, quasi im Selbstverlag, über P2P-Systeme verbreiten. Dabei ist mir aufgefallen, dass das von mir geschätzte Fantasy-, Horror-, Mystery-Genre in diesem Bereich scheinbar fest in der Hand von gelangweilten Hausfrauen ist, die den Markt mit 12-20 Seitern fluten, in denen es dann Elfen, Vampire oder gerne auch Werwölfe gar vogelwild treiben. Bevorzugt geschieht das natürlich im Kontext einer tragischen Liebesgeschichte. Wenn die Beteiligten nun nicht gerade spitze Ohren, spitze Zähne oder extreme Körperbehaarung hätten, könnte das auch ein Jackie Collins Roman mit Fabio und einem wogenden Busen auf dem Cover sein. Gerne sind die Werke auch geschmückt mit Illustrationen, die an Kinderbücher (gemalt von Kindern) oder Seidenmalerei (getragen von den AutorInnen) erinnern.

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The iLiad has landed

Seit letztem Mittwoch bin ich stolzer Besitzer eines iRex iLiad. Ich fand ebook-Reader schon seit einer Weile interessant und habe mich ja vor einiger Zeit darüber ausgelassen, was ich von Amazons Kindle halte (Executive Summary: “Bäh”). Am Ende findet dort auch der iLiad, den ich für den besseren ebook-Reader halte Erwähnung. Der hohe Preis und die Tatsache, dass ich noch nie (irgend)einen ebook-Reader live gesehen und selber in den Fingern gehabt habe, haben dafür gesorgt, dass ich bisher lieber noch keinen kaufen wollte.

Nun hat sich allerdings Kollege Chris am Ende seines Urlaubs einen Sony PRS-505 zugelegt und den gleich ins Büro mitgebracht, so daß ich endlich mal ein Gerät live sehen konnte. Wir hatten uns schon häufiger über ebook-Reader unterhalten, sind aber beide immer vor der Anschaffung zurückgeschreckt weil das eben alles noch in einer sehr frühen Phase zu sein schien. Und jetzt hat Chris eben den “Early Adaptor Sprung” gemacht und einfach mal einen Sony zum ausprobieren gekauft. Das e-paper Display und die Umblättergeschwindigkeit haben einen guten Eindruck gemacht und so war ich dann doch wieder sehr interessiert an dem Thema und hab am letzen Wochenende nochmal rumrecherchiert. Mittlerweile gibt es den iLiad auch in einer 100 Euro billigeren Book-Edition. Der Unterschied zum normalen iLiad ist, dass diese Version mit 50 ebooks daherkommt (die man allerdings allesamt auch bei Project Gutenberg, Feedbooks.com oder manybooks.net bekommen dürfte) und kein eingebautes WLAN hat.

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The roof is on fire!

Amazon KindleBei Amazon scheint tatsächlich das Dach zu brennen. Anders kann ich mir nicht erklären warum man im Jahr 2007 ein Gerät herausbringt, das aussieht wie das letzte Modell des VEB Robotron auf der Leipziger Messe von 1978. Wegen seiner steilen Optik wird den Kindle sicher niemand kaufen.

Nun sagt man ja gewöhnlich den optisch weniger ansprechenden Exemplaren einer Art nach sie hätten “einen guten Charakter” oder wenigstens “innere Werte”. Aber auch diese Illusion zerstreut der Kindle sehr schnell, den im Grunde genommen ist er nur ein Amazon-shopping-Device”, das schamlos seinem Herrn und Meister (damit ist natürlich Amazon gemeint, Sie dachten doch nicht etwa Sie hätten dabei was zu sagen) alles mögliche über seinen Besitzer weitererzählt:

Information Received. The Device Software will provide Amazon with data about your Device and its interaction with the Service (such as available memory, up-time, log files and signal strength) and information related to the content on your Device and your use of it
(such as automatic bookmarking of the last page read and content deletions from the Device). Annotations, bookmarks, notes, highlights, or similar markings you make in your Device are backed up through the
Service. Information we receive is subject to the Amazon.com Privacy Notice.

Amazon Kindle: License Agreement and Terms of Use

Mark Pilgrim hat in The Future of Reading (A Play in Six Acts) die Marketingblase sehr pointiert zum Platzen gebracht. Genauso wie Sony zeigt Amazon, dass Contentprovider keine Geräte zum Anzeigen des Contents herstellen sollten. Letztlich überwiegt doch immer die Gier den Rezipienten so eng wie möglich an sich zu binden, ihm den Content nur unter sehr eng gefassten Bedingungen zur Verfügung zu stellen, dafür möglichst oft zu kassieren und jederzeit den Content zu kontrollieren.

Aber vielleicht wäre ja ein Kindle immer noch als ebook-Reader zu gebrauchen, wenn man ihn selber befüllt und Amazons mobilen Verkaufstresen aussperrt? Blöd nur das der Kindle keine PDFs darstellen kann. Dafür kann er TXT, HTML und Word-Dokumente darstellen…

…nachdem man sie in sein eigenes Format konvertiert hat. Man kann diese Dokumente auch per Mail an Amazon schicken, wo sie dann gegen eine (derzeit noch) geringe Gebühr konvertiert werden.

Es bleibt also wohl erstmal weiter dabei, dass der einzige ernsthafte Versuch eines ebook-Readers der iRex iLiad ist. Man beachte “Versuch”, denn auch der iLiad hat, neben seinem sehr hohen Preis, noch mehr als genug Unzulänglichkeiten.

Und so möchte ich meine Ausführungen über den Kindle mit den unsterblichen Worten der Bloodhound Gang schliessen:

The roof the roof the roof is on fire
We don’t need no water let the motherfucker burn
Burn motherfucker burn

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