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Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen

September 22nd, 2009 5 comments

Heute gab es im Lumiere den Film Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen. Einer der Macher war auch da und hat nach dem Film noch ein paar Fragen beantwortet.

Der Film zeigt am Beispiel des ehemaligen Brauereigeländes um den Astraturm, wie sich Interessenlagen von Investoren und Stadtentwicklern auf ein Viertel und seine Bewohner auswirken. Wohnraum ist nur noch Ware und kein Lebensraum, denn als Partymeile und Disneyland am Hafen ist die Gegend ein Imagefaktor für Hamburg und eine Einnahmequelle mit beachtlichem Potential. Rocko Schamoni drückt das brilliant aus: “Alles was dumm und scheisse ist, das findet hier statt. […] Hier wird abgemolken. Das ist die Hauptmelkzentrale von Hamburg “. Read more…

Der Winter ist zuende!

March 3rd, 2009 No comments

Als ich heute nach der Arbeit heim gefahren bin, war so wundervoll sonniges Wetter, dass ich noch eine kleine Radtour gemacht habe. Damit ist jetzt für meine Begriffe der Winter zuende! Sobald die Sonne weg war (was in etwa als ich umgezogen war und losgefahren bin der Fall war) ist es allerdings deutlich kühler gewesen.

Und gerade am Wochenende ist mir noch der Eintrag von vor einem Jahr aufgefallen, in dem ich die erste abendliche Runde des Jahres erwähnt hatte. 2009 hat 11 Tage Vorsprung!

Die letzte Zigarette…

January 14th, 2009 No comments

…habe ich vor nunmehr drei Jahren am 14.01.2006 an der Ecke Weender Straße/Untere Karspüle so etwa kurz nach zwei Uhr geraucht. Ich hatte schon eine Weile vorher beschlossen jetzt endlich mal aufzuhören, es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Da ich kurz bevor ich mich dann doch zum aufhören entschlossen habe noch eine Stange Zigaretten (meine Wochenration) gekauft hatte und es dämlich fand die einfach wegzuschmeissen, habe ich erstmal weiter geraucht. Im Gegensatz zu meine beiden vorherigen Versuchen aufzuhören (die jeweils nur für wenige Stunden von Erfolg gekrönt waren), ist mir das Rauchen in diesen letzten Tagen immer lästiger geworden und es kam das Gefühl “wann ist die Stange denn endlich verbraucht, wann kann ich denn endlich aufhören?” auf.

Ich war an dem Nachmittag nochmal versucht wieder zu rauchen, als ich (zu diesem Zeitpunkt immerhin schon mehrere Stunden rauchfrei) bei Sven gesessen und überlegt habe, ob ich jetzt einen neuen Fernseher kaufe oder nicht (“Es wäre doch jetzt viel netter beim überlegen eine zu rauchen”, “Wenn ich jetzt tatsächlich den Fernseher kaufe will ich am Wochenende ja Spaß haben, vielleicht doch noch eine Schachtel für das Wochenende kaufen?”). Letzten Endes überwog aber die Erkenntnis, daß der Einstieg in den Ausstieg ja irgendwann mal stattfinden müsse, und daß das auf diese Weise ja nie was würde. Schließlich gab es an dem Samstag weder einen neuen Fernseher, noch eine Schachtel Zigaretten.

Am nächsten Tag Brunch im Esprit. Gutes Allgemeinbefinden, aber was ist das für ein widerlicher Gestank vom Nebentisch? Mir ist dann in den nächsten Tagen immer mal wieder so was aufgefallen wie “Jetzt hätte ich normalerweise eine geraucht”, aber mir hat nie was gefehlt und ich war zunehmend erstaunter, daß es überhaupt kein Problem war nicht mehr zu rauchen. Überrascht war ich auch von den olfaktorischen Eindrücken, die meine rauchenden Mitmenschen hinterlassen und die mir ja vorher nicht aufgefallen sind.

Nach wie vor passiert es von Zeit zu Zeit, daß ich jemanden rauchen sehe und bei dem Gedanken, daß ich das nicht mehr bin einfach nur zufrieden lächle.

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