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Das Ende einer knapp zweijährigen Affäre

Nachdem ich am 09. März 2007 dieses Blog von WordPress 1.5 auf Serendipity umgestellt habe, habe ich heute wieder zu WordPress (diesmal 2.7) zurückgewechselt. Was mich an s9y zuletzt am meisten gestört hat, war der dämliche Editor, der nach Belieben den Durchschuss verändert, gerne Absätze eingerückt und manchmal auch Text einfach gefressen hat, weil er das Markup, dass er selber erzeugt hat nicht mehr verstanden hat. Ursprünglich hat mir die Administrationsoberfläche von s9y deutlich besser gefallen, als die von WP, gerade weil man dort vieles über eine GUI erledigen konnte, wofür in WP noch das editieren von Dateien nötig war. Und während ich das schreibe fällt mir auf, dass ich normalerweise nur einen herablassenden Blick für Leute übrig habe, die lieber eine GUI benutzen als mal schnell eine Konfigurationsdatei zu editieren. Aber natürlich liegen die Dinge hier völlig anders!

Das sich bei WP seit meinem letzten Kontakt einiges getan hat war unvermeidlich, aber mit Version 2.7 hat sich die Bedienung nochmal gehörig verändert. Und so ist aus “Mal eben zum angucken installiern” über “Oh wie praktisch, mal sehen, ob ich die s9y Daten importieren kann” schließlich “Nur noch kurz die Bilder fixen und dann ist alles fertig” geworden und die GeekShow läuft jetzt wieder unter WordPress.

Damit einher geht, dass nun auf einigen Seiten ein gewisses Bild nicht mehr zu sehen ist: Das Bild aus Die Content-Mafia hatte ein Einsehen ist so beliebt, dass gleich mehrere externe Seiten es aus dem Artikel verlinkt hatten.

Bis das nächste Update einer anderen Blogsoftware mit neuen, glänzenden Features daherkommt spiele ich nun also erstmal wieder mit WP. Aber s9y steht ja kurz vor dem Release von 1.4.

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Neues Spiel, neues Glück: Serendipity

Die Muse Serendipity (Selma Hayek)Nachdem ich nun schon eine ganze Weile neugierig mit Serendipity geliebäugelt habe, hat es mich gestern abend gepackt und ich habe mich ans Umstellen gemacht. Bisher ist die Begeisterung hoch. Zwar sieht s9y auf den ersten Blick an einigen Stellen schlichter, einfach “weniger” aus als WordPress, aber zum einen empfinde ich das als ganz wohltuend und zum anderen ist s9y gewolltermaßen ein Kern, der mit PlugIns erweiterbar ist. Rein optisch wirkt der Adminbereich auf mich deutlich weniger überladen als WordPress.

Sehr praktisch ist, dass s9y die Daten aus einem WordPress Blog importieren kann. Etwas unpraktisch war, dass es mir nicht gelungen ist dabei heile Umlaute zu erhalten. Da ich aber bisher ja nicht gerade Berge von Artikeln geschrieben habe, hielt sich der Aufwand das zu fixen in Grenzen.

Ich bin also bisher sehr zufrieden! Ausserdem ist der Herr obnox jetzt nicht mehr der einzige, der ganz cool und individualistisch was anderes als das in unserer Peer-Group sehr beliebte WordPress benutzt :-).

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